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Chronik

Der Uckermärkische Konzertchor Prenzlau ist hervorgegangen aus dem Männergesangsverein 1892 und dem 1972 gegründeten Frauenchor, die sich 1977 zu einem gemischten Chor zusammenschlossen. Annähernd 100 Mitglieder zählt er heute und seine künstlerischen Geschicke bestimmt seit 1990 Jürgen Bischof, Absolvent der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Das Repertoire des Chores ist breit gefächert – Musik aller Epochen, von der Renaissance bis zur Neuzeit, vom Madrigal bis zur Chorsinfonik, Oper und Operette.

Ambitioniert ist auch die künstlerische Zusammenarbeit des Chores mit Künstlern und Ensembles aus dem In- und Ausland. Dazu gehören die Dirigenten Michael Güttler aus München, Daniel Inbal aus Basel, Thomas Runge aus Dresden, Roy Wales aus London, Eugeniusz Kus aus Stettin, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt, die Stettiner Philharmonie, das Preußische Kammerorchester, der Konzertchor Collegium Maiorum Stettin, der Kammerchor Camerata Nova Stettin, der Philharmonische Chor der Humboldt-Universität Berlin sowie namhafte Gesangs- und Instrumentalsolisten. Der Einladung des Konzertchores zu der von ihm begründeten Konzertreihe „Berühmte Chöre zu Gast in Prenzlau“ folgten auch der Dresdner Kreuzchor, der Thomanerchor Leipzig, die Regensburger Domspatzen, der Moran Choir (Israel), der Hamilton Children’s Choir (Kanada), Grex Vocalis (Norwegen), der brasilianische Chor Coral Brasilia und der Kinderchor VESNA aus Moskau.

Die Sängerinnen und Sänger des Konzertchores sind auch außerhalb der heimatlichen Grenzen bekannt – sie gastierten in Polen, Litauen, der Schweiz, Italien, in einigen Bundesländern Deutschlands sowie regelmäßig in Städten und Gemeinden der Uckermark und Brandenburgs. Seit 2004 ist der Konzertchor Mitveranstalter des Internationalen Chorfestivals Stettin, das alle zwei Jahre Teilnehmer aus über 10 Ländern begrüßt. Künstlerische Ergebnisse dieses Festivals waren überregional beachtete Aufführungen von Haydns Die Schöpfung (2004) und Verdis Requiem (2006) in Prenzlau und Stettin unter Mitwirkung des Konzertchores. Am 1. Advent 2006 sangen unter dem Dirigat von Constantin Alex über 200 Choristen aus Prenzlau, Berlin und Stettin, gemeinsam mit dem Uckermärkischen Konzertchor, Bachs Weihnachtsoratorium in einer strukturerhellenden Interpretation.

Die Konzerte „Musik zur Abendstunde“ im Friedgarten des Dominikanerklosters Prenzlau, die Konzerte in St. Marien Prenzlau (Antonin Dvoráks und Antonin Rejchas Te Deum), die Weihnachtskonzerte in St. Nikolai Prenzlau mit jährlich über 2000 Besuchern oder auch die Benefizkonzerte zur Restaurierung der einzigartigen Kirchen in der Uckermark sowie die Mitwirkung bei Konzerten der Uckermärkischen Musikwochen haben sich längst zu überregionalen Publikumsmagneten entwickelt. Vielbeachtete Aufführungen der Carmina Burana von Orff (2002 und 2007), der IX. Sinfonie von Beethoven (2003), der 2. Sinfonie „Auferstehung“ von Mahler (2004) und Händels Der Messias (2005) künden davon. Aber auch die konzertanten Aufführungen der Operetten Die Fledermaus, Die lustige Witwe und Die Cardasfürstin, Konzerte mit Opernchören von Smetana, Nicolai, Verdi und Wagner dokumentieren die künstlerische Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit der Prenzlauer Chorgemeinschaft.

Hervorgetreten ist der Konzertchor auch mit zahlreichen CD-, Video/DVD- und Funkproduktionen.

Zeittafel

1892

  • Gründung des Arbeitergesangsvereins "Eichenkranz" - Umbenennung nach dem 1.Weltkrieg in "Prenzlauer Volkschor"

1952

  • Gerhard Thomas übernimmt die Leitung des "Prenzlauer Volkschors" als Männerchor

1972

  • Gründung des "Frauenchores Prenzlau" unter der Leitung von Ulrich Schirrmeister

1974

  • Beginn der Zusammenarbeit zwischen dem Volkschor und dem Frauenchor

1977

  • Zusammenschluß der beiden Chöre zum "Konzertchor Prenzlau"
  • Gerhard Thomas übergibt die Leitung an Ulrich Schirrmeister

1983

  • Umbenennung in "Uckermärkischer Volkschor"

1990

  • Jürgen Bischof übernimmt die musikalische Leitung des Chores

1991

  • Umbenennung in "Uckermärkischer Konzertchor Prenzlau"
  • Eintragung des Chores in das Vereinsregister (e.V.)
  • Konzertreise nach Weilheim/Oberbayern

1993

  • erste CD/MC mit dem 92iger Weihnachtskonzert erscheint

1994

  • Konzertreise nach Vilnius und Kaunas/Litauen

1995

  • zweite CD/MC "Musik zur Abendstunde" erscheint

1998

  • dritte CD "Machet die Tore weit" erscheint
  • Gastkonzert in Swidwin
Kammerchor in Swidwin

1999

  • Konzertreise nach Uster/Schweiz

2000

  • Zweites Gastkonzert in Swidwin

2001

  • Aufführung der Chorphantasie von L. v. Beethoven unter M. Güttler

2002

  • Aufführung der Carmina Burana in Stettin, Prenzlau und Schwedt
  • Erstes Video "Festliches Weihnachtskonzert" - ein Livemitschnitt erscheint
  • Probenwochenende in der Landesmusikakademie Schloß Rheinsberg

2003

  • Konzert im Stettiner Schloß

2004

  • DVD und Video der "Carmina Burana" erscheinen
  • Aufführung der "Auferstehungssinfonie" von G. Mahler
  • Probenwochenende in der Landesmusikakademie Schloß Rheinsberg

2005

  • Mitsingkonzert in der Berliner Philharmonie ("Carmina Burana")
  • Aufführung des "Messias" von G. Händel

2006

  • Aufführung der "Messa da Requiem" von G. Verdi
  • Aufführung des "Weihnachtsoratoriums" Kantaten I-II von J. S. Bach