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Vorbereitung auf 25 Jahre Weihnachtskonzerte: 29. August 2015

Prenzlauer Zeitung vom 29./30.08.2015

Alle Ehemaligen zum Jubiläum eingeladen

Zum 25. Mal lädt der Uckermärkische Konzertchor im Dezember zu seinen Weihnachtskonzerten ein. Diesmal soll es eine Überraschung geben.

Von Monika Strehlow

Klostergartenkonzert (Foto: Franz
        Roge)Uckermark. Wer heute schon an Weihnachten und seine Lieben denkt, kann dem Feiertagsstress vorbauen. Das hat sich der Vorstand des Uckermärkischen Konzertchores e.V. gedacht und einen Aufruf gestartet. Denn Konzerte brauchen in der Regel eine längere  Vorbereitungszeit. Das gilt für die Weihnachtskonzerte des Ensembles ganz besonders, die am 12. und 13. Dezember zum 25. Mal stattfinden.

Das Jubiläum wollen die fast 70 Mitglieder des Laienchores mit allen Damen und Herren begehen, die jemals in ihren Reihen mitgesungen haben. "Darum laden wir alle ehemaligen Chormitglieder ein, mit uns die drei Konzerte am zweiten Dezemberwochenende zu singen", erklärt Elke Rohsius. Dazu sei es wichtig, dass jeder an drei Probenterminen teilnimmt, die bei den Organisatoren zu erfahren sind.

Die Vorstandsvorsitzende des Uckermärkischen Konzertchors Prenzlau e.V. gehört seit Januar 2010 dazu. "Gesungen habe ich schon immer  gern. Doch Beruf und Familie standen für mich immer im Vordergrund." Inzwischen ist der Sohn längst aus dem Haus, und die Meisterin der Damenmaßschneiderei hat ihr Nähstübchen geschlossen. Das war zwar keine leichte Entscheidung, wie sie gesteht. Doch als anspruchsvolle Aufträge ausblieben, immer mehr nur Änderungen gefragt waren, fehlte ihr die Kreativität. Da war sie sich mit ihrem Mann einig, sich  beruflich zurückzunehmen. Die "Carmina Burana" zur Landesgartenschau 2013 hat sie auf der Prenzlauer Freilichtbühne schon mitgesungen. Anfang 2014 übernahm sie von Dagmar Krecker, die zehn Jahre den Verein flihrte, den Staffelstab und kniet sich in die Aufgabe, mit dem künstlerischen Leiter Jürgen Bischof die Geschicke des Vereins zu leiten.

Den Chor führt Bischof seit dem 4. Januar 1990 - damals war es der Uckermärkische Volkschor. Auch er hofft, viele "seiner" Sänger im Dezember wiederzusehen. Auf der Homepage des Uckermärkischen Konzertchores und der Uckermärkischen Kulturagentur gibt es Hinweise zu den organisatorischen Details, ebenso wie im Netzwerk. Die ersten Rückmeldungen gibt es schon. Besonders über einen Anruf freute sich  Elke Rohsius jetzt. Am anderen Ende der Leitung war Anke Lietz, geborene Mildebrandt, die seit September 1990 im Chor mitsang. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Berlin, will aber gern bei dem Projekt mitmachen.

Interessenten sollten sich möglichst schnell, spätestens bis zum 20. Oktober, in der Kreismusikschule oder in der Kulturagentur, Telefon 03984 833974 melden. "Hilfreich wäre, wenn jeder, der von unserem Vorhaben  erfärhrt, es anderen ehemaligen Sängerinnen und Sängern weitersagt", sagt Elke Rohsius.

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