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Klostergartenkonzert: 8. Juni 2012

Prenzlauer Zeitung vom 12.06.2012

Musikalische Abendstunde unter der Friedgartenlinde

Ein stimmungsvolles Konzert zum Auftakt des 13. Kultursommers erleben weit über 500 Besucher. Es ist zugleich das 20. Klostergartenkonzert.

Von Heiko Schulze

Klostergartenkonzert 2012 (Foto: Heiko Schulze)Prenzlau. An diesem Abend stimmte einfach alles. Die dunklen Wolken verzogen sich rechtzeitig über dem offenen Himmel des Friedgartens, in dem sich zum Eröffnungskonzert des 13. Kultursommers am  Freitagabend weit über 500 Besucher einfanden. „So viel wie noch nie“, freute sich Jürgen Bischof, der die musikalische Leitung des 20. Klostergartenkonzertes  des Uckermärkischen Konzertchores Prenzlau inne  hatte. Die 80 aktiven Chormitglieder, die sich alle ehrenamtlich der Musik verschrieben haben, wurden bei dem stimmungsvollen Konzert von dem Potsdamer Hornquartett und den Musikern des Preußischen  Kammerorchester begleitet. Das Programm, überwiegend an Wünschen aus dem Publikum orientiert, stellte traditionelles und heimatliches Liedgut in den Mittelpunkt. So erlebten die Besucher in der besonderen  Stunde, in der der Tag in die Nacht übergeht, erstmals ein Medley mit Liedern und Texten von Heimatdichtern und Komponisten der Uckermark. Natürlich durften im Friedrichjahr auch Kompositionen nicht fehlen,  die aus der Feder von Friedrich II stammten. Aber auch die „Uckermark-Hymne“ des Heimatdichters Max Lindow wurde in einer Vertonung von Martin Fischer zu Gehör gebracht.

Dass mit dem Konzert der „13“. Kultursommer im Klostergarten eröffnet wurde, dessen kulturellen Offerten Besucher weit über die Grenzen der Uckermark hinaus anziehen, bewertete Vizebürgermeister Marek  Wöller-Beetz (CDU) als ein gutes Omen. Neben dem Dank an alle Mitwirkenden und an das Kloster-Team zollte er seinen Respekt gegenüber den Sängerinnen und Sängern des Uckermärkischen Konzertchores. Einem Laienensemble, dessen Mitstreiter allein aus Freude an der Musik viel Freizeit investieren, um das kulturelle Leben nicht nur in der Uckermark zu bereichern und mit zu prägen.

Der Chor selbst, so ist im Gespräch mit Jürgen Bischof zu erfahren, beginnt in der Regel bereits nach den Weihnachtskonzerten mit der Vorbereitung auf große Höhepunkte wie jenes traditionelle Klostergartenkonzert  „Musik zur Abendstunde“. Jede Woche treffen sich die aktiven Chormitglieder für zweieinhalb Stunden zur Probe. Hinzu kommen drei bis vier Probenwochenenden. Umso größer sei die Freude, dass diese enorme  Leistung von einem aufgeschlossenen und Generationen übergreifenden Publikum über Jahre und Jahrzehnte gewürdigt werde. Die „Musik zur Abendstunde“ werde zugleich zu einem herzlichen Treffen ehemaliger Prenzlauer. Von den Konzerteinnahmen werden gemeinsame Chorfahrten, Gesangs- und Instrumentalausbildung sowie die Nutzung der Auftrittsorte finanziert.

Das Klostergartenkonzert, so Bischof, biete sich an, leise und besinnliche Töne zu Gehör zu bringen, fernab von „bombastischen Klangmassen“. Die stimmungsvoll beleuchteten Klostermauern und die ins Licht  getauchte Friedgartenlinde tragen mit dazu bei, dass für diese musikalische Stunde die Hektik des Tageswerkes vor den Toren des Dominikanerklosters zurückgelassen werden kann. Bereits beim Betreten des  Friedgartens wurde jede Frau mit einem Lächeln und einer Rose willkommen geheißen. Nachdem die letzten Töne der Zugabe und der anhaltende Beifall verklungen waren, genossen viele Besucher die Atmosphäre bei einem Gläschen Wein und angeregten Gesprächen.



Prenzlauer Zeitung vom 25.05.2012

„Musik zur Abendstunde“ eröffnet den Kultursommer im Dominikanerkloster

Der Uckermärkische Konzertchor feiert am 8. Juni seinen 20. Auftritt im Friedgarten. Der Vorverkauf hat begonnen.

Klostergartenkonzert 2011 (Foto: Konzertagentur)Von Oliver Spitza

Am Freitag, dem 8. Juni, um 21 Uhr, ist es endlich soweit: Der Uckermärkische Konzertchor Prenzlau lädt wieder ein zum traditionellen Klostergartenkonzert „Musik zur Abendstunde“ in den Friedgarten des Dominikanerklosters Prenzlau, das zugleich den 13. Kultursommer des Dominikanerklosters eröffnet.

Mit dem 20. Klostergartenkonzert des Konzertchores wird in diesem Jahr auch ein kleines Jubiläum begangen. „Das Publikum konnte mit seinen Wünschen zur  Programmgestaltung beitragen, welches sich mit großer Mehrheit für Volkslieder entschied“, sagt Chorleiter Jürgen Bischof. So erwartet die Besucher  überwiegend ein musikalischer Strauß bekannter deutscher Volkslieder. Einen besonderen Akzent erhält das diesjährige Konzert durch ein Medley von Liedern uckermärkischer Heimatdichter und Komponisten. Dazu gehören Texte von Max Lindow und Ernst Ziemendorf sowie Musik von G. W. Neie, vom 1894  geborenen Musiklehrer und kurzzeitigen Leiter des Prenzlauer Volkschores, Emil Reichert, und vom 1853 geborene Prenzlauer Musikdirektor Martin Fischer.  „Der Konzertchor hat diese Lieder extra für das Jubiläumskonzert einstudiert und möchte damit fast vergessene Musik ins öffentliche Bewusstsein bringen“, freut sich Jürgen Bischof auf hoffentlich viele Gäste. Auch erklingen Kompositionen aus der Feder von Friedrich II. zu seinem 300. Geburtstag.

In den letzten 20 Jahren war oft das Potsdamer Hornquartett Begleiter des Konzertchores im Friedgarten. Neben dem Preußischen Kammerorchester wurde  auch dieses profilierte Ensemble zum Jubiläum eingeladen. Konzertchor, Hörner und Streicher wollen dem Publikum im einzigartigen Ambiente des  Klostergartens einen romantischen Abend im Kerzenschein präsentieren. Die musikalische Leitung und Programmauswahl liegt wieder in den Händen von  Chorleiter Jürgen Bischof. Das Medley wurde für Chor und Orchester eingerichtet von Eugen Moldovan. Solist ist Jakub Rabizo auf der Violine.

Nach dem Konzert besteht wieder die Möglichkeit, den Abend bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert in der  benachbarten Nikolaikirche statt. Karten sind ab sofort in der Uckermärkischen Kulturagentur, Telefon 03984 833974, und im Besucherservice des  Dominikanerklosters, Telefon 03984 752241, sowie an der Abendkasse ab 20 Uhr erhältlich.

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